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Pierluigi Cerri

Nach seinem Hochschulabschluss am Polytechnikum Mailand wird er 1974 Gründungspartner von Gregotti Associati, deren „grafische Seele“ er viele Jahre lang war.Er arbeitete an der grafischen Auslegung einiger der namhaftesten Zeitschriften und Verlagsreihen mit und hat für viele italienische Verleger gearbeitet. Von ihm stammen die Grafikprojekte für „Casabella“ und „Rassegna di architettura e urbanistica“.Er beschäftigte sich auch mit den Ausstattungen zahlreicher Ausstellungen: an der Akademie Brera und der Triennale in Mailand, im Palazzo Grassi von Venedig, im Lingotto in Turin, in der Neuen Nationalgalerie in Berlin, im Centre Georges Pompidou von Paris, im Museum der Wissenschaft von London, im Moderna Museet Stockholm.Mit Gregotti & Associati gewann er zahlreiche Architekturwettbewerbe, wie beispielsweise für das Centro Cultural de Belém in Lissabon, die Restrukturierung des alten Pirelli-Industriegeländes im Stadtteil Bicocca von Mailand, die Gestaltung des Areals der Weltausstellung in Sevilla.1998 verlässt er das Studio Gregotti und gründet zusammen mit Alessandro Colombo das Studio Cerri & Associati. Das Büro arbeitet im Bereich Architektur, Industriedesign und Schiffsbauplanung. Mit dem für Unifor entworfenen Naòs System gewann das Büro im Jahre 2004 den Compasso d’Oro (Goldener Zirkel).Er besorgte die Visual Identity von Institutionen und kulturellen Veranstaltungen (die Biennale in Venedig von 1976, die Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn, Palazzo Grassi in Venedig, das MART von Trento e Rovereto, der Lingotto in Turin, Pitti Immagine in Florenz) sowie zahlreichen Unternehmen (Prada, Ferrari Auto, Unifor, iGuzzini e Fratelli Guzzini, Pirelli).Zu den bedeutendsten Arbeiten des Studio Cerri & Associati gehören: die Neugestaltung des Messegeländes von Bologna, der Umbau des Museums Palazzo Rosso in Genua, die neue Stiftung Arnaldo Pomodoro in Mailand, die Verkaufsstellen von Trussardi in Florenz, Bologna, Rom und Paris.Für FontanaArte entwarf Pierluigi Cerri die Stehleuchte Nuova Segno Tre und die Serie Sara, die im Katalog der historischen Mailänder Firma die Kunststoffmaterialien einführt.