Prev Next

Renzo Piano

1964 schließt er sein Studium am Polytechnikum Mailand ab. Während seiner Universitätszeit arbeitete er im Büro von Franco Albini und ergänzte seine praktische Ausbildung dadurch, dass er ständig auf den Baustellen seines Vaters war. Zwischen 1965 und 1970 unternahm er zahlreiche Forschungs- und Arbeitsreisen in die USA und nach Großbritannien. Zu dieser Zeit traf er auch mit Jean Prouvé zusammen, mit dem er eine Freundschaft schloss, die großen Einfluss auf seine Arbeit hatte.1971 gründet er mit Richard Rogers, seinem Partner für das Bauprojekt des Centre Pompidou in Paris, das Büro Piano & Rogers. 1977 gründet er mit dem Ingenieur Peter Rice, der ihm bis zu seinem Tode im Jahre 1993 viele Jahre zur Seite stehen und bei vielen Projekten mit ihm zusammenarbeiten sollte, das Atelier Piano & Rice. Schließlich gründet er den Renzo Piano Building Workshop mit Sitz in Paris und Genf, in dem etwa 100 Personen (Architekten, Ingenieure, Experten) arbeiten.Zu seinen wesentlichen Projekten gehören: Centre Georges Pompidou, mit Richard Rogers (Paris, 1977); Museum The Menil Collection (Houston, 1986); Fußballstadion S. Nicola (Bari, 1990); Renzo Piano Building Workshop (Genua, 1991); Aquarium und Kongresszentrum (Genua, 1992); Auditorium Lingotto (Turin, 1994); Hotel Meridien und Business Center beim Lingotto (Turin, 1995); debis-Haus, Sitz der Daimler Financial Services (Potsdamer Platz, Berlin, 1997); Windkanal bei Ferrari (Maranello-Modena, 1998); Büro- und Wohntürme (Sydney, 2000); Maison Hermès (Tokio, 2000); Kulturzentrum Auditorium Parco della Musica, (Rom, 2002); Pinakothek Giovanni e Marella Agnelli am Lingotto (Turin, 2002); Nasher Sculture Garden (Dallas, 2003); Neue Kirche Padre Pio (San Giovanni Rotondo-Foggia, 2004); Zentrum Paul Klee (Berna, 2005); Wolkenkratzer New York Times Tower (2007); Neuer Sitz der California Academy of Sciences in San Francisco (2008); Wolkenkratzer Shard London Bridge (2009).Er wurde mit zahlreichen Preisen und Anerkennungen internationaler Bedeutung ausgezeichnet.In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre entwarf er für FontanaArte die Serie Teso, die aus Tisch, Bücherregal und Konsolentisch besteht. Einrichtungsgegenstände von außerordentlicher Persönlichkeit, bei denen Glas als wichtigster Rohstoff zum Einsatz kommt und die dank einer tragenden Struktur aus Metallstangen zu einem einzigen Block werden.