FontanaArte an der Messe Light+Building 2018

FontanaArte an der Messe Light+Building 2018

FontanaArte an der Messe Light+Building: von Mailand bis Frankfurt mit Beleuchtungskultur. 

Vom 18. bis 23. März, an der zweitwichtigsten Leitmesse für Beleuchtung nach der Euroluce in Mailand, Light+Building in Frankfurt, stellt die 1932 von Gio Ponti gegründete Maison ihre erweiterte Kollektion zur Schau und beendet damit den 2017 eingeschlagenen kreativen Weg. 

Projektideen und -lösungen entspringen der DNA von FontanaArte, dem Unternehmen, das seit 85 Jahren zeitlose Beleuchtungsobjekte ohne ästhetische Schwingungen erzeugt. Die Forschungstradition, die Fertigungstechnik, die Verwendung kostbarer Materialien wie Glas und Metall sind seit jeher und heute mehr denn je die Grundlage der Projekte von FontanaArte. 

Setareh, von Francesco Librizzi, dem Gentleman-Architekten, ist eine Mini-Kollektion, eine wahre Tisch- und Hängeleuchtensuite, die in verschiedene Kombinationen abgewandelt werden kann und die in ihrer Eleganz dem Licht Raum verleiht. Dieses Jahr nimmt Setareh eine neue Dimension an: verlängert mit zwei und drei Leuchtkugeln, um sowohl einzeln als auch vielfach zu wirken. Sie ist für große Räume, doppelte Höhen und Architekturen berufen, die auch große Kompositionen mit mehreren Elementen aufnehmen können. Ein Setareh-Firmament, denn Setareh bedeutet in der antiken Sprache Farsi Stern. 

Equatore, von Gabriele und Oscar Buratti, den Brüdern der Architektur und des Mailänder Designs, gibt es in zwei Nuancen: Rosa/Kupfer und Fumè/Schwarzchrom. Sie ist der Archetyp der traditionellen Stehleuchte und verfügt über eine Glashaube, die durch eine zentrale Ledscheibe beleuchtet wird. Equatore erwirbt in ihrer Hängeausführung eine ganz neue ‚Oversize’-Dimension: 48 cm nach den früheren Ausführungen mit 24 und 36 cm. Man geht mit neuen Abmessungen und der Art des emittierten Lichts – inklusiv und offen – vom häuslichen Ambiente auf das öffentliche über, vom Wohnzimmer auf die große Lounge. 

Galerie, von Federico Peri, dem jungen Talent des Hauses, ist eine hochentwickelte Objektfamilie, in der diverse edle Materialien harmonisch zusammenleben. Die Klassizität des Marmors, die Tiefe des Glases und die Sinnlichkeit des Leders ergeben ein in seiner Art einzigartiges Objekt, luxuriös und generationsüberschreitend. Die Hängeleuchte mit vier Laternen ist eine Neuheit und wirft intensiv warmes Licht an die Wände und dank des zweifarbigen Glases – außen mattweiß, innen bernsteinfarben – helleres Licht auf die beleuchtete Oberfläche. Noblesse oblige. 

IO+, die Weiterentwicklung der 2015 von Claesson Koivisto Rune – Architekten, die den zeitgenössischen nordeuropäischen Geschmack mit der Sensibilität und dem Lifestyle der Italiener zum Ausdruck bringen – entworfenen Wandleuchte IO. Die neue Familie mit Wand-, Tisch- und Leseleuchten verfügt über eine neu gestaltete, eklektischere und flexiblere Lichtquelle. Extrem funktionelle Objekte, dank der schwenkbaren und ausgesprochen dekorativen Form und den neuen kostbaren Oberflächen wie spiegelpoliertes und brüniertes Metall. 

Im Laufe der Jahre nahm der Katalog von FontanaArte Produkte von Designern mit großartiger Projektkultur auf. Die unter der künstlerischen Leitung von Gio Ponti und Pietro Chiesa, von Max Ingrand oder von Gae Aulenti zum Ausdruck gebrachten Visionen nahmen im Beitrag vieler Designer Gestalt an, die im Zuge des über achtzig jährigen Bestehens von FontanaArte ihren Beitrag zu den Produkten geleistet haben. Darunter Bilia von Gio Ponti ( 1932 ), Naska ( 1933 ) in Goldausführung, Fontana von Max Ingrand ( 1954 ), Uovo ( 1972 ), Nobi von Metis Lighting ( 1992 ), aus denen jetzt alles Led-Leuchten geworden sind. Das gilt auch für die Luminator von Pietro Chiesa ( 1932 ) in den Farben Weiß und Blau, für Giova von Gae Aulenti mit einer neuen vergoldeten Basis, die sich zu dem grauen Glas mit Bläscheneinschlüssen aus der Murano-Schule gesellt. Es sind die LEDive, die ewigen Stars, italienisch und von internationalem Glamour, bewundert und beneidet, unsterbliche Mythen der Kinowelt und des Jetsets des letzten Jahrhunderts und des neuen Jahrtausends. Lichter im Rampenlicht. 

Die neue künstlerische Leitung von Francesco Librizzi setzt sich für den Dialog mit Meistern und der Tradition des schönen italienischen Designs ein und arbeitet auf der Schwelle zwischen Zeitgenössischem und Geschichtsträchtigem, zwischen technologischer Innovation und klarem Ausdruck, „um sich mit den Möglichkeiten zeitloser Schönheit auseinanderzusetzen“, auch im für Light+Building entworfenen Raum. Essentiell und überraschend. 
 

Entdecken Sie die Kollektion: 

Light+Building 
Frankfurt am Main 
Halle 1.2 – Stand C31 
18. – 23. März