Nach dem Musée d'Orsay ist Rom jetzt der Gastgeber: Una dolce vita? Dal Liberty al design italiano, 1900-1940

Nach dem Musée d'Orsay ist Rom jetzt der Gastgeber: Una dolce vita? Dal Liberty al design italiano, 1900-1940

Sie findet in Rom in den Sälen des Palazzo delle Esposizioni statt, die Ausstellung „Una dolce vita? Dal Liberty al design italiano. 1900-1940“, die sich ganz dem Design der Anfänge des 20. Jahrhunderts widmet.

Die Ausstellung, die bis zum vergangenen September im Musée d'Orsay in Paris zu Gast war, erkundet die ersten vier Jahrzehnte des italienischen 20. Jahrhunderts, eine Zeit intensiven künstlerischen und kulturellen Aufschwungs. Die dekorativen Künste werden in jenen Jahren zum Ausdruck eines starken Verlangens nach Fortschritt und Experimentierfreude.

Anfang des 20. Jahrhunderts entsteht etwas, das heute in der ganzen Welt als italienischer Stil bekannt ist: das Ergebnis einer gewinnbringenden und mutigen Zusammenarbeit von Kunsttischlern sowie Glaskunst- und Keramikmeistern mit den größten Künstlern jener Zeit. Aus dieser kulturellen und künstlerischen Regsamkeit werden schließlich die ersten Meisterwerke modernen Designs hervorgehen.

Für die Entdeckungsreise dieser aufregenden Jahre ist die Ausstellung chronologisch gegliedert. Zu den über einhundert ausgestellten Werken gehört auch die Lampe Bilia, die 1931 von Gio Ponti entworfen wurde: Es ist eine Lichtkugel, ein leuchtender Ball, der in magischem Gleichgewicht auf einem konischen Metallfuß steht. Eine Lampe, die ihrer Zeit vorausging, unvergleichlich in ihrer geometrischen Einfachheit.

Die Ausstellung findet im Palazzo delle Esposizioni in Rom, in der Via Nazionale statt, in der sie noch bis zum 17. Januar 2016 zugegen sein wird.

Una dolce vita? Dal Liberty al design italiano, 1900-1940

Palazzo delle Esposizioni, Rom

16. Oktober 2015 – 17. Januar 2016