• 1931

  • Kegel + Kugel = Bilia, die Tischleuchte von außergewöhnlicher Aktualität, signiert Gio Ponti
    Kegel + Kugel = Bilia, die Tischleuchte von außergewöhnlicher Aktualität, signiert Gio Ponti

    Kegel + Kugel = Bilia, die Tischleuchte von außergewöhnlicher Aktualität, signiert Gio Ponti

    Hätten wir kein bestimmtes Datum, könnten wir denken, sie wäre heute entworfen worden: Bilia ist die Tischleuchte, die 1931 von Gio Ponti kreiert wurde, einige Jahre darauf in Produktion ging und ein Dauerbrenner werden sollte.

    Ein umgekippter Kegel mit einer Leuchtkugel auf seiner Spitze: zwei wesentliche und erkennbare Formen.

    Eine einfache Komposition, die dank dem wunderbaren Gleichgewicht der Proportionen und der dezenten Eleganz der nicht-reflektierenden Materialien wertvoll und faszinierend wird. der Diffusor besteht aus satiniertem, mundgeblasenem Glas, das Gestell ist aus vernickeltem und gebürstetem Metall. Leuchtet die weiße Kugel auf, erstrahlt ringsherum ein weiches, milchiges Licht.

  • Gio Ponti an der künstlerischen Leitung der Firma Luigi Fontana
    Gio Ponti an der künstlerischen Leitung der Firma Luigi Fontana

    Gio Ponti an der künstlerischen Leitung der Firma Luigi Fontana

    Das 1881 in Mailand gegründete Unternehmen Luigi Fontana entsteht als industrieller Hersteller von Glasplatten für den Baubedarf. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt es eine ausgesuchte Produktion von Einrichtungsgegenständen, Einzelteile und Teile auf Bestellung, die aus dem Rohstoff Glas hergestellt werden.

    Im Jahre 1931 wird Gio Ponti – ehemaliger Direktor der Zeitschrift „Domus“ – an die künstlerische Leitung des Unternehmens berufen. Als eklektische Persönlichkeit gehört er zu den Protagonisten der kulturellen Debatte jener Jahre. Er gehört zu den Gründern des ADI (Italienischer Verband für Industriedesign), leitet bei mehr als einer Gelegenheit die Programme der Mailänder Triennale, ist Professor am Polytechnikum Mailand und entwirft öffentliche und private Gebäude, Möbel und Gegenstände, die in die Geschichte der Architektur und des Designs eingehen sollten.

    Von den Teilen, die er für FontanaArte entwarf, befinden sich einige auch heute noch in Produktion, wie z. B. die Lampen 0024, Bilia, Pirellina, Pirellone und der Beistelltisch Tavolino1932.

  • Gio Ponti signiert die erste Ikone mit dem Markenzeichen Fontana: die Hängeleuchte 0024
    Gio Ponti signiert die erste Ikone mit dem Markenzeichen Fontana: die Hängeleuchte 0024

    Gio Ponti signiert die erste Ikone mit dem Markenzeichen Fontana: die Hängeleuchte 0024

    Um der Produktion wertvoller Einrichtungsgegenstände einen neuen Impuls zu geben, schließt sich Gio Ponti mit Pietro Chiesa bei der künstlerischen Leitung der Firma Luigi Fontana zusammen. Gemeinsam mit dem bekannten Glasmeister werden alle Arbeiter seines Betriebs von der Firma übernommen.

    Direkt nach der Firmenaufteilung wird das Unternehmen „Fontana Arte“gegründet, das die Produktion mit handwerklicherem Charakter abdeckt: von Kunstglasfenstern bis zu limitierten Serien von Einrichtungsgegenständen und Beleuchtungskörpern.

    In den Jahren darauf nehmen die kreativen Energien von Pietro Chiesa, einem vielseitigen Meister mit umfassender Kultur und technischer Erfahrung, für das Unternehmen eine Schlüsselrolle ein. Er entwirft mehr als tausend verschiedene Gegenstände, einige dieser Stücke sind in die Geschichte des Designs eingegangen und werden auch heute noch hergestellt, wie z. B. der Beistelltisch Fontana (1932), die Vase Cartoccio (1932) und die Stehleuchte Luminator (1933).

  • 1932

  • Gio Ponti beginnt seine Zusammenarbeit mit Pietro Chiesa und es entsteht FontanaArte
    Gio Ponti beginnt seine Zusammenarbeit mit Pietro Chiesa und es entsteht FontanaArte

    Gio Ponti beginnt seine Zusammenarbeit mit Pietro Chiesa und es entsteht FontanaArte

    Um der Produktion wertvoller Einrichtungsgegenstände einen neuen Impuls zu geben, schließt sich Gio Ponti mit Pietro Chiesa bei der künstlerischen Leitung der Firma Luigi Fontana zusammen. Gemeinsam mit dem bekannten Glasmeister werden alle Arbeiter seines Betriebs von der Firma übernommen.

    Direkt nach der Firmenaufteilung wird das Unternehmen „Fontana Arte“gegründet, das die Produktion mit handwerklicherem Charakter abdeckt: von Kunstglasfenstern bis zu limitierten Serien von Einrichtungsgegenständen und Beleuchtungskörpern.

    In den Jahren darauf nehmen die kreativen Energien von Pietro Chiesa, einem vielseitigen Meister mit umfassender Kultur und technischer Erfahrung, für das Unternehmen eine Schlüsselrolle ein. Er entwirft mehr als tausend verschiedene Gegenstände, einige dieser Stücke sind in die Geschichte des Designs eingegangen und werden auch heute noch hergestellt, wie z. B. der Beistelltisch Fontana (1932), die Vase Cartoccio (1932) und die Stehleuchte Luminator (1933).

  • Tavolino 1932 heißt der von Ponti entworfene Beistelltisch, der nie mehr aus der Produktion ausscheiden sollte.
    Tavolino 1932 heißt der von Ponti entworfene Beistelltisch, der nie mehr aus der Produktion ausscheiden sollte.

    Tavolino 1932 heißt der von Ponti entworfene Beistelltisch, der nie mehr aus der Produktion ausscheiden sollte.

    Zwei dicke konzentrische Glasscheiben, die von einer zentralen Struktur aus vernickeltem und gebürstetem Messing gehalten werden. Das ist Tavolino 1932: der mit seinem Geburtsjahr getaufte und von Gio Ponti entworfene Beistelltisch, bei dem er sich an den Industrieglasplatten für den Baubedarf inspirierte, die die Firma Luigi Fontana in jenen Jahren weiterhin produzierte.

    Der Tavolino 1932 verbindet ein Design, das wieder einmal seiner Zeit voraus ist, mit großer Funktionalität: zwei Auflageflächen in unterschiedlicher Höhe für eine Vielzahl von Anwendungszwecken.

    Gio Ponti geht ein kompliziertes Thema an und löst es mit extremer Einfachheit: die massive Dicke der Ablageflächen und des Metallträgers werden durch die Bewegung entlastet, die von den transparenten Glasscheiben mit abnehmendem Durchmesser geschaffen wird. Der Tavolino 1932 behält so eine zeitlose Eleganz, durch die er zu den Ikonen des zeitgenössischen Designs zählt.

  • Glas, das Papier zu sein scheint: das ist der Rohstoff für die von Pietro Chiesa entworfene Vase Cartoccio
    Glas, das Papier zu sein scheint: das ist der Rohstoff für die von Pietro Chiesa entworfene Vase Cartoccio

    Glas, das Papier zu sein scheint: das ist der Rohstoff für die von Pietro Chiesa entworfene Vase Cartoccio

    Ein einziger Rohstoff – das Glas – wird handwerklich verarbeitet, bis ein einzigartiges Stück entsteht.

    Es ist Cartoccio: die von dem Künstler Pietro Chiesa 1932 entworfene Vase, die auch heute noch in der Kollektion von FontanaArte zu finden ist.
    Der Vasenkörper öffnet sich nach oben hin mit einer asymmetrischen, wellenförmigen Bewegung, die an ein Blatt Papier erinnert…, an dem sich der Name „Cartoccio“ (it. Tüte) inspiriert. Er ist für einen Blumenstrauß gedacht: Jede Kurvung nimmt einen Blumenstiel auf, so dass eine ausgeglichene Gesamtkomposition entsteht.

    Seine Form ist das Ergebnis eines speziellen Produktionsprozesses, in dem eine durch hohe Temperaturen weich gemachte Glasscheibe handwerklich bearbeitet wird, Krümmung um Krümmung. Deshalb ist jeder Cartoccio ein wirklich einzigartiges Stück.

  • Ein einziges Material und ein einziges Merkmal: die wesentlichen Zutaten des Tischs Fontana
    Ein einziges Material und ein einziges Merkmal: die wesentlichen Zutaten des Tischs Fontana

    Ein einziges Material und ein einziges Merkmal: die wesentlichen Zutaten des Tischs Fontana

    Das Unternehmen hat einen – in Italien einmaligen – Spezialofen für die Herstellung von Glasplatten mit jeder Art von Krümmung erworben. Gio Ponti inspiriert sich an den technischen Möglichkeiten dieser Maschinen, die damals extrem innovativ waren, um Fontana zu entwerfen, der auch für die zukünftigen Generationen zu einer Couchtisch-Ikone wird.

    Das Design des Tischs Fontana ist sachlich: ein einziges, an den beiden Seiten gebogenes Glasband, wodurch die Seiten zu Stützen der Tischfläche werden. Einzigartig ist auch das verwendete Material: eine dicke Platte aus geschliffenem Glas, Symbol der Produktionsgeschichte des Unternehmens.

  • 1933

  • Zur Kollektion gesellt sich Luminator, Archetyp der Bodenleuchten für indirekte Beleuchtung
    Zur Kollektion gesellt sich Luminator, Archetyp der Bodenleuchten für indirekte Beleuchtung

    Zur Kollektion gesellt sich Luminator, Archetyp der Bodenleuchten für indirekte Beleuchtung

    Ein anderer Dauerbrenner der Kollektion FontanaArte mit so aktueller Persönlichkeit, dass sein Geburtsdatum unglaublich scheint. Luminator wurde 1933 von dem Meister Pietro Chiesa entworfen, der es verstand, wenige einfache Elemente geschickt zusammenzusetzen, wodurch ein extrem innovatives und gleichzeitig ausgewogenes Design entstand.

    Ein langer Stiel mit engem Durchmesser, welcher sich kontinuierlich nach oben erweitert und einen umgekippten Kegel beschreibt, in dem sich die Lichtquelle verbirgt. Eine einfache Struktur, die von einer Rundbasis ausgeht und nicht nur in ihrer Form, sondern auch wegen der Orientierung der Lichtquelle an eine Fackel erinnert.

    Luminator ist das erste Beispiel für eine Stehlampe mit indirekter Beleuchtung: die Lichtquelle, die einen Lichtstrahl nur nach oben wirft, wird durch das Metall der Struktur vollständig abgeschirmt. Der weiche intensive Lichtschein verteilt sich also durch Reflexion im Raum.

    Die beiden einfarbigen Ausführungen – vernickeltes Messing oder schwarz lackiert – unterstreichen die Kontinuität und das Wesentliche eines unverwechselbaren Zeichens.

  • Großer Auftritt von FontanaArte auf der Ausstellung in der Triennale mit Gegenständen von Ponti und Chiesa
    Großer Auftritt von FontanaArte auf der Ausstellung in der Triennale mit Gegenständen von Ponti und Chiesa

    Großer Auftritt von FontanaArte auf der Ausstellung in der Triennale mit Gegenständen von Ponti und Chiesa

    Die Marke Fontana bringt zum ersten Mal eine Ausstellung der von Ponti und Chiesa entworfenen Stücke in die Triennale. Besonders Chiesa fordert die herkömmlichen ästhetischen Maßstäbe heraus und stellt eine Serie modularer Tischleuchten mit von einer Metallstruktur eingerahmten Opal-Röhren vor.

    Im in der Entstehung begriffenen Mailand des Designs verstärkt sich die Bindung zwischen dem Unternehmen und der Stadt, die immer mehr auf FontanaArte als Botschafterin neuer kreativer Ansprüche blickt.

  • 1937

  • Es entsteht die erste Version von 006: eine Neuinterpretation der klassischen Hängeleuchte nach Pietro Chiesa
    Es entsteht die erste Version von 006: eine Neuinterpretation der klassischen Hängeleuchte nach Pietro Chiesa

    Es entsteht die erste Version von 006: eine Neuinterpretation der klassischen Hängeleuchte nach Pietro Chiesa

    Das Anfangsprojekt ist mit 1933 datiert und von Pietro Chiesa signiert: ein Hängeleuchter mit Pyramidenstruktur, der seinen komplexen Aufbau mit der formalen Reinheit der Elemente, aus denen er besteht, auf ausgeglichene Weise verbindet.

    Beim Entwurf der Hängeleuchte 006 interpretierte der Meister Chiesa – bereits modern denkend – die alten Leuchter, die nur durch Kerzenschein ihr Licht verbreiteten. Das Originalprojekt kommt zunächst nicht in den Katalog, wird aber in den Folgejahren aus dem historischen Archiv von FontanaArte wieder aufgenommen und überarbeitet, bis es zu dem aktuellen Design von 006 kommt: ein Gestell aus verchromten Messingarmen, auf denen jeweils eine Schale aus mundgeblasenem und satiniertem Glas aufgesetzt wird.

    Die Lichtquellen befinden sich in den Schalen und verbreiten im Raum ein intensives, aber nie blendendes Licht.

  • 1954

  • Max Ingrand: der neue Art Director, der FontanaArte zu einem System der industriellen Fertigung führt
    Max Ingrand: der neue Art Director, der FontanaArte zu einem System der industriellen Fertigung führt

    Max Ingrand: der neue Art Director, der FontanaArte zu einem System der industriellen Fertigung führt

    Berühmter französischer Glasmaler und Designer, der für die wunderschönen Glasfenster für religiöse Gebäude bekannt ist, übernimmt Mitte der 1950er Jahre bei FontanaArte die künstlerische Leitung.

    Der Einrichtungsmarkt durchlebte einen tiefgreifenden Wandel: Dank dem wirtschaftlichen Aufschwung betraf er zunehmend größere und vielfältigere Schichten der Bevölkerung. So erleben wir den Übergang von einer limitierten Produktion und Einzelstücken zur Serienfertigung, von handwerklichen Systemen zu vorwiegend industriellen Prozessen.

    Max Ingrand ist der Protagonist dieses Übergangs bei FontanaArte: Er führt das Unternehmen zu einem Ausbau der industriellen Produktion, ohne jemals die Aufmerksamkeit des Handwerkers zu verlieren.

  • Fontana heißt auch die von Max Ingrand signierte Tischleuchte, die heute noch ein Dauerbrenner und Symbol der Firma ist
    Fontana heißt auch die von Max Ingrand signierte Tischleuchte, die heute noch ein Dauerbrenner und Symbol der Firma ist

    Fontana heißt auch die von Max Ingrand signierte Tischleuchte, die heute noch ein Dauerbrenner und Symbol der Firma ist

    Als Designer entwarf Max Ingrand echte Design-Klassiker: die Tischleuchte Fontana, die auch heute noch einer der Dauerbrenner der Firma ist, deren Namen sie trägt.

    Ein sehr wertvoller Lampenkörper, fast vollständig aus weißem, mundgeblasenem Glas: ein rundliches Element, das sich leicht nach oben verjüngt und von einem Kegelstumpf überragt wird. Es ist die klassische Form einer „Leuchte mit Schirm“, die Tischleuchte par excellence, die in der Beleuchtungstechnik eine Ära gekennzeichnet hat.

    Das Besondere an der Leuchte Fontana ist die Mehrfachschaltung: sowohl die Basis als auch der Schirm enthalten eine oder mehrere Lichtquellen. Die größte Version lässt auch eine indirekte Beleuchtung zu: eine weitere Lichtquelle befindet sich über dem „Schirm“ und projiziert einen Lichtstrahl nach oben. Durch die differenzierte Einschaltung kann man verschiedenen Lichtverhältnissen gerecht werden: vom sanften Schimmer eines angenehmen Lichtes über das helle Licht zum Lesen bis zu einem emotionalen Raumlicht, das indirekt erhalten wurde.

    Durch die satinierte Oberfläche des weißen Glases bekommt das Profil der Lampe Fontana einen Touch von zeitloser Eleganz.

  • 1967

  • Pirellina und Pirellone: eine andere unvergängliche Kollektion von Gio Ponti, die an den berühmten Mailänder Wolkenkratzer erinnert
    Pirellina und Pirellone: eine andere unvergängliche Kollektion von Gio Ponti, die an den berühmten Mailänder Wolkenkratzer erinnert

    Pirellina und Pirellone: eine andere unvergängliche Kollektion von Gio Ponti, die an den berühmten Mailänder Wolkenkratzer erinnert

    An die künstlerische Leitung zurückgekehrt, entwirft Gio Ponti 1967 für FontanaArte eine Leuchtenkollektion, deren Licht und Form die Struktur eines Wolkenkratzers heraufbeschwören. So werden sie nach dem Mailänder Architektur-Entwurf – dem Pirelli-Hochhaus – Pirellina und Pirellone getauft.

    Projekte, die auch eine Erfolgsgeschichte gemein haben: So wie der Wolkenkratzer auch heute noch eines der Symbole der Stadt Mailand ist, so gehören Pirellone und Pirellina seit mehr als 40 Jahren zu den Dauerbrennern von FontanaArte und zu den zeitlosen Beleuchtungsklassikern.

    Zwei gebogene Glasplatten, die oben und unten von zwei Metallelementen in ihrer Position gehalten werden: eine einfache Struktur, die dank der Verwendung eines besonders stoßfesten Glases erreicht wurde. Die beiden konkaven, aneinander gepassten Flächen enthalten die Lichtquellen und lassen, wenn die Lampen eingeschaltet sind, die gepaarte Struktur auf mehreren Ebenen erkennen. So wechseln sich Licht- und Schattenbereiche ab, die an den senkrechten Verlauf der Fenster eines Wolkenkratzers erinnern.

    Der Unterschied zwischen Pirellone und Pirellina? Pirellone ist eine Stehleuchte mit einem Halogen-Leuchtmittel, die eine hervorragende Kombination aus diffusem und indirektem Licht garantiert. Pirellina ist eine Nachttischlampe, die auch als Kommodenleuchte erhältlich ist.

  • 1972

  • Das Projekt Uovo wird aus dem historischen Archiv des Unternehmens abgerufen. Und ein 40-jähriger Dauerbrenner geht in die Produktion
    Das Projekt Uovo wird aus dem historischen Archiv des Unternehmens abgerufen. Und ein 40-jähriger Dauerbrenner geht in die Produktion

    Das Projekt Uovo wird aus dem historischen Archiv des Unternehmens abgerufen. Und ein 40-jähriger Dauerbrenner geht in die Produktion

    Eine natürliche Form, die seit jeher als Symbol der Perfektion gilt und in der Symmetrie und Asymmetrie harmonisch zusammenleben: das Ei, Gegenstand einer Skizze, die im Jahr 1972 aus dem historischen Archiv des Unternehmens abgerufen wird. Auf dieser Skizze enthielt die Schale eine Lichtquelle: eine ironische Idee, die Erfolg hat und sofort eines der am besten verkauften Stücke der Kollektion wird.

    Wie in der Natur so ist die Schale auch bei der Lauchte Uovo (it. Ei) ein absolutes Beispiel für Leichtigkeit: eine elegante Form aus weißem mundgeblasenem und satiniertem Glas, die ein gleichmäßiges warmes und einhüllendes Licht verbreitet.
    In der Ausführung als Standlampe wird der Diffusor von einem feinen lackierten Metallgestell in Position gehalten, das längs dem gesamten Umfang mit einem einem charakteristischen Lochmotiv verläuft.

    In den drei erhältlichen Größen ist die ganze Vielseitigkeit einer Kollektion enthalten, die für mehrere Anwendungszwecke gedacht war: von einer kleinen Funktionsleuchte – in der kleinsten Ausführung – bis zur Leuchtskulptur als Protagonistin des Raums in der größten Ausführung.

    Heute wird die Lauchte Uovo von FontanaArte 40 Jahre alt und widersteht der Zeit, indem sie mit einem stets aktuellen Geschmack zur Einrichtung beiträgt.

  • Das System Scintilla eröffnet einen neuen Bereich, der sich zwischen dekorativer und technischer Beleuchtung bewegt
    Das System Scintilla eröffnet einen neuen Bereich, der sich zwischen dekorativer und technischer Beleuchtung bewegt

    Das System Scintilla eröffnet einen neuen Bereich, der sich zwischen dekorativer und technischer Beleuchtung bewegt

    Von Piero Castiglioni zusammen mit seinem Vater Livio entworfen und hergestellt, stellt das System Scintilla eine absolute Neuheit dar, indem es das wesentliche und vielseitige Merkmal einer dekorativen Leuchte und eine Leuchtkapazität zusammenbringt, die mit einem technischen System vergleichbar ist.

    Diese Eigenschaften machen Scintilla besonders für den Einzelhandel und große Ausstellungsräume geeignet. Auf diesem Markt unternimmt FontanaArte als Unternehmen eben dank dieses innovativen Systems seine ersten Schritte. Es erreicht schnell Zahlen von Bedeutung, so dass mit der Linie „Architektur“ für Lösungen mit technischem Charakter begonnen wird.

    Bei den ersten Wand- und Hängeausführungen stützt eine einfache (verchromte oder satinierte) Stahlstruktur das Halogenleuchtmittel, das durch eine einfache Zylinderhülle aus Borosilikatglas vor hohen Temperaturen geschützt wird. Der große Erfolg des Systems lässt das Unternehmen und Piero Castiglioni Anfang der 1980er Jahre die Bodenleuchte vorschlagen, bei der sich die Hauptstruktur an Sockel und Stiel aus verchromtem Metall oder blauem Glas anhängt.

  • 1979

  • Gae Aulenti entwickelt als Art Directorin neue Synergien zwischen Produkt und Kommunikation
    Gae Aulenti entwickelt als Art Directorin neue Synergien zwischen Produkt und Kommunikation

    Gae Aulenti entwickelt als Art Directorin neue Synergien zwischen Produkt und Kommunikation

    Zusammen mit Carlo Guglielmi kommt zu FontanaArte Gae Aulenti, der die künstlerische Leitung übertragen wird.

    Die Architektin, die bereits mit FontanaArte seit den frühen Jahren der Aktivität zusammengearbeitet hatte, ist eine weitere große Protagonistin des Erneuerungsprozesses des Unternehmens.
    Gae Aulenti gibt der Kollektion sofort einen neuen kreativen Impuls und signiert persönlich Lampen und Einrichtungsgegenstände, die bis heute im Katalog enthalten sind. Gleichzeitig umgibt sie sich mit einem Team junger Mitarbeiter, was ihre Berufung zum Talent Scout der Firma bestätigt, und erkennt die Bedeutung einiger strategischer Hebel der Kommunikation.

    Während Piero Castiglioni ihr bei der Produktentwicklung zur Seite stand, wurde Pierluigi Cerri mit der Grafik beauftragt und Daniela Puppa und Franco Raggi mit der Organisation von Veranstaltungen und Ausstellungen.

  • 1980

  • Im Katalog erscheint der Couchtisch Tavolo con Ruote: ein erstaunliches Projekt, mit dem Gae Aulenti einen neuen Entwurfsstil einführt
    Im Katalog erscheint der Couchtisch Tavolo con Ruote: ein erstaunliches Projekt, mit dem Gae Aulenti einen neuen Entwurfsstil einführt

    Im Katalog erscheint der Couchtisch Tavolo con Ruote: ein erstaunliches Projekt, mit dem Gae Aulenti einen neuen Entwurfsstil einführt

    Ein Förderwagen, der im FontanaArte-Firmensitz für den Transport von Glas verwendet wird: Das ist der Gegenstand, der Gae Aulenti bei der Gestaltung des Tischs Tavolo con Ruote inspiriert hat, ein Beispiel intuitiver Projektgestaltung, die aus der Assoziierung mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen entsteht und ohne Umweg über die Zeichnung in einen Prototyp übersetzt wird.

    Bei dem Projekt des Tavolo con Ruote wird die Holzfläche des Förderwagens durch eine dicke geschliffene Glasplatte ersetzt – Symbol der Produktionsgeschichte des Unternehmens –, an der die frei drehenden Industrieräder befestigt werden.

    Und so verwandelt der Austausch eines einfachen Elementes die Natur des Gegenstandes und seine Zweckbestimmung und bringt ihn vielen Werken des zeitgenössischen Künstlers Marcel Duchamp näher.

  • Handwerk und Industrie kommen in der von Gae Aulenti und Piero Castiglioni signierten Tischleuchte Parola zusammen
    Handwerk und Industrie kommen in der von Gae Aulenti und Piero Castiglioni signierten Tischleuchte Parola zusammen

    Handwerk und Industrie kommen in der von Gae Aulenti und Piero Castiglioni signierten Tischleuchte Parola zusammen

    Ein anderer Dauerbrenner signiert Gae Aulenti, in Parola bestehen drei verschiedene Glastypen nebeneinander, die aus eben so vielen handwerklichen oder industriellen Produktionsprozessen entstehen: das geblasene Opalglas des orientierbaren Schirms, das industrielle Borosilikatglas des Stiels, das besonders transparent und stoßfest ist, sowie das geschliffene Industrieglas des Sockels.

    Deshalb ist Parola heute noch ein beispielhaftes Modell für die Integration von Handwerk und Industrie sowie ein Symbol der Überlegenheit von FontanaArte bei der Glasverarbeitung.

    Parola entstand 1980 in den Versionen für Tisch und Boden, im Jahr darauf wird sie in der Wandausführung hergestellt und für die Beleuchtung des Palazzo Grassi in Venedig eingesetzt.

  • 1987

  • Renzo Piano verschafft sich zur Welt des Designs mit der Kollektion Teso für FontanaArte Zutritt. Wenn Glas so fest wie Stahl ist
    Renzo Piano verschafft sich zur Welt des Designs mit der Kollektion Teso für FontanaArte Zutritt. Wenn Glas so fest wie Stahl ist

    Renzo Piano verschafft sich zur Welt des Designs mit der Kollektion Teso für FontanaArte Zutritt. Wenn Glas so fest wie Stahl ist

    Renzo Piano, Architekt von internationalem Ruf, misst sich zum ersten Mal mit dem Bereich Design, indem er für FontanaArte eine mit Einrichtungssystemen koordinierte Produktion aus einem einzigartigen Material entwirft: Glas, Symbol der Produktionsgeschichte des Unternehmens.

    Eine Kollektion von größtem Wert, die aus einem Tisch in zwei Ausführungen mit rechteckiger und runder Tischfläche, einem Bücherregal und einem Konsolentisch besteht, die auf beiden Seiten offen sind.
    Die Tischfläche und die Beine, wie die Regale und die Träger des Konsolentischs und des Bücherregals bestehen aus geschichtetem Float-Glas. Einzelne Elemente, die dank der Spannung zusammengehalten werden. Diese wird durch ein Spezialsystem von Spannstangen aus verchromtem Metall geschaffen, das die Strukturen wie einen einzigen großen Block wirken lassen.

    Die einfachen zusammensetzbaren Formen und Konfigurationen von Teso verbergen so die ganze Komplexität einer Seilnetzkonstruktion, die in den von Renzo Piano signierten Projekten immer wiederkehrt.

  • 1988

  • Franco Raggi entwirft Velo: wertvolles Ergebnis eines Subtraktionsprozesses
    Franco Raggi entwirft Velo: wertvolles Ergebnis eines Subtraktionsprozesses

    Franco Raggi entwirft Velo: wertvolles Ergebnis eines Subtraktionsprozesses

    Ein dünnes, hängendes Glasblatt, eine fast ätherische Präsenz, die von Aluminiumklemmen gehalten wird, welche an fadenförmigen Stahlzugstangen eingehängt sind. Eine wesentliche Form: ein rechteckiger Schirm, dessen zentraler Teil aus sandgestrahltem Glas hergestellt ist, um eine Blendung zu vermeiden. Ein Spezialmaterial, sehr widerstandsfähig und gleichzeitig leicht: Es ist das Glas, das für die Sprengköpfe der Raumfahrzeuge verwendet wird, chemisch gehärtet und so flexibel, dass es von Hand gebogen werden kann.

    Velo ist ein Entwurf, der durch Subtraktion von Gewicht, Materie und Form für ein ästhetisches Ergebnis mit strenger stilistischer Einheit erhalten wurde.

  • 1992

  • Prima Signora: die unnachahmliche Eleganz der Hand von Daniela Puppa
    Prima Signora: die unnachahmliche Eleganz der Hand von Daniela Puppa

    Prima Signora: die unnachahmliche Eleganz der Hand von Daniela Puppa

    Ein verchromter Dreifuß, dessen Spitze unerwarteterweise im Innern einer kostbaren weißen Kugel aus mundgeblasenem Glas endet Klare Linien, die auf neue Weise nebeneinander angeordnet sind, für einen insgesamt sehr ausgewogenen Effekt.

    Das ist Prima Signora: die von Daniela Puppa entworfene Stehleuchte, die in die Kollektion von FontanaArte einen Hauch von femininer Eleganz bringt.

  • FontanaArte erwirbt das Unternehmen Candle und öffnet sich neuen Ausdrucksformen
    FontanaArte erwirbt das Unternehmen Candle und öffnet sich neuen Ausdrucksformen

    FontanaArte erwirbt das Unternehmen Candle und öffnet sich neuen Ausdrucksformen

    Das Unternehmen war gerade 60 geworden. Es hatte bereits wichtige Seiten in der Geschichte des modernen Designs geschrieben und die Marke FontanaArte war mittlerweile international als herausragendes Unternehmen im Beleuchtungsbereich etabliert.

    Der Moment für einen neuen Start, einen intensiveren Dialog mit den neuen Generationen, war gekommen. Und in diesem Sinne erwirbt FontanaArte 1993 Candle und verwandelt das Unternehmen in eine Abteilung, die sich dem Aufbau einer Kollektion für ein junges Publikum widmet. Die Candle-Projekte werden also neuen Namen des Designs übertragen, öffnen sich neuen Ausdrucksformen, neuen Werkstoffen und Produktionsverfahren und kommen mit einem hohen Qualitätsstandard zu niedrigeren Preisen auf den Markt.

  • Nobi: ein anderes Projekt, das größte Funktionalität mit dekorativem Design vereint
    Nobi: ein anderes Projekt, das größte Funktionalität mit dekorativem Design vereint

    Nobi: ein anderes Projekt, das größte Funktionalität mit dekorativem Design vereint

    Die in den frühen 1970er Jahren durch das System Scintilla der Castiglioni eröffnete Richtung wächst zwanzig Jahre später mit dem vom Studio Metis entworfenen System Nobi weiter.

    Ein Kreis aus verchromtem oder satiniertem Metall und ein runder Diffusor, der aus zwei Kreisen aus sandgestrahltem und getempertem Pressglas gebildet ist: zwei sachliche Elemente, die ein komplexes System verbergen.

    Die beiden konkaven Gläser werden nämlich durch ein System kleiner Klammern in ihrer Position gehalten und sind an der Metallstruktur durch zwei Bolzen befestigt, an denen wiederum das Leuchtmittel angebracht wird. Auf diese Weise kann der Diffusor sich um sich selbst drehen und den intensiven Lichtstrom des Halogenleuchtmittels in verschiedene Richtungen orientieren. Durch den auf einer Seite des Diffusors angebrachten Reflektor können weitere Effekte erzielt werden: Wenn man den Lichtstrahl zur Wand oder zur Decke orientiert, wird Nobi zum indirekten Beleuchtungssystem.

    Innovativ und in diversen Ausführungen als Boden-, Wand- und Pendelleuchte garantiert Nobi eine sehr große Funktionalität, behält aber im Design dekorative Elemente bei.

  • 1993

  • Sara: kleine Tischleuchte, die von Pierluigi Cerri entworfen wurde und die Öffnung gegenüber neuen Materialien und Produktionsprozessen kennzeichnet
    Sara: kleine Tischleuchte, die von Pierluigi Cerri entworfen wurde und die Öffnung gegenüber neuen Materialien und Produktionsprozessen kennzeichnet

    Sara: kleine Tischleuchte, die von Pierluigi Cerri entworfen wurde und die Öffnung gegenüber neuen Materialien und Produktionsprozessen kennzeichnet

    Ausgangspunkt ist die klassische Tischleuchte mit Schirm. Pierluigi Cerri, seit den frühen 1980er Jahren grafische Seele der Firma FontanaArte, reduziert ihr Format, verfeinert und vereinfacht die Formen, macht die Materialien leichter. So entsteht Sara, die kleine Tischleuchte mit einem Diffusor aus Polycarbonat, die die Kunststoffmaterialien in der FontanaArte-Kollektion einführt.

    Seit jeher in der industriellen und handwerklichen Glasproduktion ganz vorn, öffnet sich FontanaArte zu Beginn der 1990er Jahre neuen Materialien und Produktionsverfahren und bereichert und diversifiziert so weiterhin eine schon breit gefächerte Kollektion.

  • 1995

  • David Chipperfield, Foster + Partners, Alvaro Siza, Vico Magistretti - Eine Kollektion als Ergebnis wichtiger Kooperationen und Talent Scouting
    David Chipperfield, Foster + Partners, Alvaro Siza, Vico Magistretti - Eine Kollektion als Ergebnis wichtiger Kooperationen und Talent Scouting

    David Chipperfield, Foster + Partners, Alvaro Siza, Vico Magistretti - Eine Kollektion als Ergebnis wichtiger Kooperationen und Talent Scouting

    Neben der Verbindung des eigenen Namens mit Meistern, die das Unternehmen zu großem Erfolg geführt haben, wie Gio Ponti, Pietro Chiesa, Gae Aulenti, ist die Geschichte von FontanaArte durch wertvolle Kooperationen und den fruchtbaren Dialog mit international renommierten Architekten (u.a. David Chipperfield, Vico Magistretti, Steven Holl, Norman Foster, Alvaro Siza, Renzo Piano) geprägt.

    Es entsteht eine reiche und vielseitige Kollektion: Lampen mit einer starken Persönlichkeit, die auf etablierte Design-Stile Bezug nehmen.

    Aber FontanaArte hat nie aufgehört, auch mit jungen aufstrebenden Designern zu dialogisieren, und bestätigt seine Rolle als Talent Scout. Wie in der besten italienischen Tradition der Kunstwerkstatt, in der das Wissen durch das „Zusammen machen“ weitergegeben wurde, ist FontanaArte auf dieselbe Art und Weise seit jeher ein Ideenlabor für Design-Talente.

  • 1997

  • FontanaArte erwirbt das historische Unternehmen Naskaloris
    FontanaArte erwirbt das historische Unternehmen Naskaloris

    FontanaArte erwirbt das historische Unternehmen Naskaloris

    Naskaloris, ein Fachunternehmen im Bereich Tischbeleuchtung für alle Ansprüche bei der Arbeit, wird von FontanaArte übernommen. Der Ruf dieser Marke war vor allem mit der Leuchte Naska verbunden, die bereits 1933 in rudimentären Formen patentiert worden war.

    FontanaArte startet also auch auf diesem neuen Gebiet und bietet dem Markt einen hohen Grad an Spezialisierung in einer wachsenden Zahl von Arbeitsbereichen an.

  • 1998

  • Der ADI zeichnet FontanaArte mit dem Compasso d’Oro für das kreative Klima aus, das die Firma in die Wege geleitet hat
    Der ADI zeichnet FontanaArte mit dem Compasso d’Oro für das kreative Klima aus, das die Firma in die Wege geleitet hat

    Der ADI zeichnet FontanaArte mit dem Compasso d’Oro für das kreative Klima aus, das die Firma in die Wege geleitet hat

    Das Unternehmen FontanaArte ist auf dem Höhepunkt seines Wachstums, als es vom Italienischen Verband für Industriedesign (ADI) mit dem Compasso d’Oro für die Karriere ausgezeichnet wird.

    Das durch die Person Carlo Guglielmis geschaffene kreative Klima wird unter jedem Aspekt seines täglichen Lebens wahrgenommen: von der Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Architekten hin zur Projektfokussierung, von der langen Handwerkstradition hin zur technologischen Innovation.

  • 2005

  • Die Aktivität im Objekt-Bereich wird ausgebaut und FontanaArte beleuchtet viele Projekte mit Prestige
    Die Aktivität im Objekt-Bereich wird ausgebaut und FontanaArte beleuchtet viele Projekte mit Prestige

    Die Aktivität im Objekt-Bereich wird ausgebaut und FontanaArte beleuchtet viele Projekte mit Prestige

    Die Universität Bocconi, das Piccolo Teatro, die Pinakothek Brera und das Mailänder Stadtviertel Bovisa; die Loyola University, den Firmensitz von Fendi und die Pfizer-Büros in Rom; die spektakuläre St. Elie-Kathedrale in Beirut, den Sportkomplex Caja Mágica in Madrid, die Triennale in Seoul und das Radisson Blu Hotel in Dubai: Dies sind nur einige der renommierten Beleuchtungsprojekte aus der FontanaArte-Kollektion.

    Durch die Sammlung einer breiten Palette von Lösungen im selben Katalog sowohl in Bezug auf architektonische als auch dekorative Beleuchtung wird FontanaArte zu einem wichtigen Akteur im Objekt-Bereich.

  • 2010

  • FontanaArte geht mit der italienischen Nice zusammen
    FontanaArte geht mit der italienischen Nice zusammen

    FontanaArte geht mit der italienischen Nice zusammen

    Im Dezember 2010 unterzeichnet die Nice SpA die Vereinbarung zur Akquisition von 60% des Kapitels der FontanaArte SpA.

    Nice SpA übernimmt die restlichen 40%.

    Nice SpA ist ein Unternehmen im Bereich Home Automation und entwirft, fertigt und vertreibt Systeme für die Automatisierung von Toren, Garagentoren, Straßenschranken und Parksystemen, Markisen, Jalousien, Sonnenblenden für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäude sowie Funkalarmsysteme. Der Gruppe gehören fast 40 Unternehmen an.

    Es handelt sich um ein Zusammentreffen zweier herausragender Unternehmen des Made in Italy: ein junges Unternehmen, das 1993 gegründet wurde und ein historisches Unternehmen mit großer Geschichte und Tradition. Beide bringen Kultur und italienischen Stil sowohl in puncto Produktqualität und elegantes Design als auch in puncto Innovation und Dienstleistung zum Ausdruck.

    Für Nice SpA ist es eine Fortsetzung der begonnenen Strategie, komplementäre Produktbereiche zu besetzen, um neue integrative Lösungen für den Wohnbereich zu liefern. Für FontanaArte stellt Nice die Möglichkeit dar, die industrielle Basis für die Zukunft zu stärken und die strategische Suche nach einer neuen internationalen Ausdrucksform zu erleichtern.

  • 2011

  • Sole leitet die Öffnung gegenüber den Leuchtmitteln der letzten Generation ein
    Sole leitet die Öffnung gegenüber den Leuchtmitteln der letzten Generation ein

    Sole leitet die Öffnung gegenüber den Leuchtmitteln der letzten Generation ein

    Ein weiteres Projekt an der Wende von der technischen zur dekorativen Beleuchtung, wie bereits Scintilla in den frühen 1970er Jahren und Nobi Anfang der 1990er Jahre. Von Dino Amato, Projektleiter bei FontanaArte, entworfen, verbindet Sole den dekorativen Wert eines einfachen Designs mit dem technologischen „Herz“ einer besonders modernen LED-Platine. Stark reduzierte Maße und einfache Montage, hohe Lichtausbeute und natürliche Farbwiedergabe des Lichtes, verstellbare Lichtausstrahlung und erhebliche Energieeinsparung: Das sind die Vorteile der Technologie von Sole.

    Ihre LED-Platine funktioniert nämlich mit Netzspannung, wodurch eine spezielle Aussparung für die Transformatoraufnahme überflüssig wird. Die LED-Platine ist ein Viereck, an das sich auch die Form der Lauchte anpasst, ähnlich wie die Form einer Kachel.

  • 2012

  • Giorgio Biscaro an der künstlerischen Leitung
    Giorgio Biscaro an der künstlerischen Leitung

    Giorgio Biscaro an der künstlerischen Leitung

    Giorgio Biscaro, aus Vercelli, Jahrgang 1978, wird zum künstlerischen Leiter des Unternehmens FontanaArte ernannt.

    Er studiert Industriedesign an der Universität Venedig mit einer Diplom-Arbeit über LED-Leuchten, arbeitet später mit verschiedenen Designmarken zusammen und eröffnet 2007 sein eigenes Studio.

    2009/2010 stellt er auf dem Salone Satellite aus, wo er von Presse und Öffentlichkeit ein begeistertes Feedback bekommt. Das Magazin Case da Abitare wählt ihn 2011 als einen der 20 talentiertesten jungen italienischen Designer aus. Der Termin mit der Messe Euroluce im Jahr darauf verpflichtet ihn, sich ab sofort mit der Geschichte eines Unternehmens auseinanderzusetzen, die 2012 gerade ihren 80. Geburtstag feiert.

  • Yumi, eine absolute Synthese, die dazu bestimmt ist, ein neuer universaler Klassiker zu werden
    Yumi, eine absolute Synthese, die dazu bestimmt ist, ein neuer universaler Klassiker zu werden

    Yumi, eine absolute Synthese, die dazu bestimmt ist, ein neuer universaler Klassiker zu werden

    Die von dem japanischen Architekten Shigeru Ban entworfene Stehleuchte Yumi, die 2011 auf der Euroluce vorgestellt wurde, wird für den Adi Design Index 2012 ausgewählt und von der amerikanischen Zeitschrift Interior Design zum „Best of Year“ für die Kategorie Lighting ernannt.

    Yumi ist filigran und stark zugleich: ein essentielles Zeichen trifft auf eine widerstandsfähige, leichte Struktur aus mit Karbonfaser beschichtetem Verbundmaterial, das auf der Oberfläche glänzend gebürstet ist. 170 LEDs, die in die Lampenstruktur integriert sind, garantieren einen minimalen Raumbedarf und werten die Kontinuität des Zeichens auf. Die Kabel fügen sich versteckt in die Struktur, da sie aus einem Spezialmaterial hergestellt sind, das bei hohen Temperaturen der Produktionsprozesse widerstandsfähig ist. Yumi breitet ein warmes und konzentriertes Licht nach unten aus, ideal für eine behagliche Atmosphäre. Mit ihrer starken und gleichzeitig diskreten Persönlichkeit kennzeichnet sie verschiedene Umgebungen.

  • 2013

  • FontanaArte interpretiert seine Tradition neu und konzentriert sich auf die Gegenwärtigkeit
    FontanaArte interpretiert seine Tradition neu und konzentriert sich auf die Gegenwärtigkeit

    FontanaArte interpretiert seine Tradition neu und konzentriert sich auf die Gegenwärtigkeit

    Das wirklich Neue dieser Kollektion 2013, welche auf der Euroluce präsentiert wird, liegt in der Zusammenarbeit mit einer neuen Generation internationaler Designer, in der Verwendung von für FontanaArte ungewöhnlichen Materialien und in einer besonderen Ausrichtung bei der Entwurfsphase auf die Zentralität der Person bei ihrem Verhältnis zum Licht.

    Mehr als eine neue Richtung ist es für FontanaArte eine Berufung, die es gilt, wiederzuentdecken und zu stärken: ästhetische Werte und geeignete Lösungen für den Alltag zu vereinen, damit ihre Lampen grundlegende und bewährte Elemente der Wohnung werden, die ihr Licht in aller Offenheit auf die Schönheit des modernen Lebens scheinen lassen können.